Das selbständige und souveräne Baselbiet hat die Aufgabe, Motor der Weiterentwicklung des Wirtschafts- und Lebensraums Nordwestschweiz, unserer Region nördlich des Jurakamms zu sein.

Am 28. September hat das Baselbieter Volk in allen 86 Gemeinden eindrücklich, mit über 2/3 der Stimmen, gesagt, was es will:

Behalten wir unser Schicksal in unseren eigenen Händen und gehen wir mutig ans Werk! Eine schlanke Verwaltung, die nahe an der Bevölkerung ist; starke Gemeinden, die ihre Aufgaben verstärkt im Verbund miteinander angehen; eine grenzüberschreitende, sachbezogene Zusammenarbeit; eine lebenswerte Landschaft, eine starke Wirtschaft, florierende Unternehmen und nach wie vor eine der höchsten Beschäftigungsquoten – dies und noch viel mehr sind und bleiben die Trümpfe des Baselbiets.

Doch wie nach der Abstimmung von 1969 soll nun ein Ruck durchs Baselbiet gehen. Wir müssen uns anstrengen, dürfen nicht ausruhen! Alle politisch aktiven Leute in diesem Kanton haben am 28. September einen Auftrag erhalten. Dieser lautet nicht: „Beschäftigt euch mit euch selbst, sucht, was ihr an eurem Kanton kritisieren könnt und sorgt für möglichst viel Schlagzeilen“.

Nein, unser Auftrag lautet, klipp und klar: „Setzt euch ein FÜRs Baselbiet!“

Es gibt besonders in meiner Direktion, der VGD, viele langfristige, strategische und damit auch hochinteressante Aufgaben, die systematisch anzugehen sind. Alle sind im Interesse von gesunden Kantonsfinanzen, auch wenn Einsparungen und Ertragssteigerungen gerade in den Handlungsfeldern Gesundheit, Volkswirtschaft und Landschaft lange Vorlaufzeiten benötigen.

In den Handlungsfeldern Volkswirtschaft, Landschaft und Gesundheit, für die ich zuständig bin, geht es um langfristige Zielsetzungen zum Wohle des Baselbiets.