Vor einem Plebiszit über den neuen Kurs von SVP, FDP und CVP

2013 03 08 bzZweiter Wahlgang um einen Regierungssitz: Eric Nussbaumer (SP, links) und Thomas Weber (SVP).

Quelle: key

Regierungsratskandidat und SP-Nationalrat Eric Nussbaumer kann noch so Zweifel an den Brückenbauer-Qualitäten seines Gegenkandidaten Thomas Weber von der SVP haben, Brücken hat Weber längst gebaut. 

von Thomas Dähler

Nur wenige Tage nach dem ersten Wahlgang haben sich die Parteispitzen von SVP, FDP und CVP zu einer dauerhaften Zusammenarbeit bis mindesten 2015 bekannt. Die Hoffnung der Linken, die anstehendenden Ersatzwahltermine würden die Brücke wieder einstürzen lassen, hat sich nicht erfüllt. Jetzt hadert die Linke mit dem pragmatischen Kurs der SVP: So leicht wie zu den besten Zeiten von SVP-Übervater Christoph Blocher lässt sich jetzt nicht mehr auf Webers Partei einprügeln. Es zeichnet sich ein enger zweiter Wahlgang zwischen Nussbaumer und Weber ab. Webers Vorteil ist dabei, dass das Potenzial, das er noch gewinnen kann, grösser ist. Dank seiner Brückenbauer-Qualitäten.

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